Visum für Südkorea – was du brauchst
Südkorea liegt außerhalb der EU. Für einen Aufenthalt über den visumfreien Zeitraum hinaus braucht es einen eigenen Titel.
Die Lage in einem Satz
Keine Freizügigkeit: sonst braucht es Arbeitgeber, Studienplatz oder Familienbezug. Wer unter 35 ist, kommt über das Working-Holiday-Abkommen ein Jahr lang mit Arbeitserlaubnis ins Land.
Welche Wege es gibt
- E-7: Fachkraft, Arbeitgeber muss sponsern
- H-1: Working Holiday, 18 bis 34 Jahre, 12 Monate
- D-8: Firmengründung mit Investitionskapital
- D-10: Jobsuche nach Abschluss, streng geprüft
- F-1-D: Workation, hohe Einkommensschwelle
Für Ortsunabhängige gibt es ein eigenes Visum für digitale Nomaden.
Nach der Ankunft
Für Südkorea ist der Behördenweg noch nicht Schritt für Schritt kuratiert. Die amtlichen Anlaufstellen stehen auf der Länderseite.
Steuern, sobald du dort wohnst
Spitzensatz 45 % plus lokale Zusatzsteuer von 10 % darauf, zusammen 49,5 %. Wer bis 31.12.2026 in Korea zu arbeiten beginnt, kann 20 Jahre lang 19 % pauschal wählen - mit Zusatzsteuer 20,9 %.
Krankenversicherung
Die staatliche NHIS ist Pflicht, kostet 7,19 % des Lohns hälftig mit dem Arbeitgeber und finanziert eine Versorgung auf europäischem Niveau.
Kuratierte Richtwerte, keine Rechts- oder Steuerberatung. Amtliche Angaben immer bei der zuständigen Stelle prüfen.