Auswandern nach Italien

Der Espresso an der Bar, der Schwatz mit dem Nachbarn, das Abendessen, das drei Stunden dauert: Italien nimmt sich Zeit – für das Falsche wie das Richtige. Die Bürokratie treibt dich in den Wahnsinn, der Blick vom Balkon holt dich jedes Mal zurück.

Italien in Zahlen

Visum und Aufenthalt

EU-Freizügigkeit: Codice Fiscale besorgen, bei längerem Aufenthalt Anmeldung in der Gemeinde.

Steuern

Bis 47,2 % zusammen: 43 % national, dazu regionale (0,7–3,33 %) und kommunale (0–0,9 %) Zusatzsteuer. Süditalien-Anreize: 7 % Flat Tax für Rentner in Süd-Gemeinden.

Gesundheitsversorgung

Gutes öffentliches System (SSN), regional unterschiedliche Qualität.

Gesellschaft und Alltag

Nur eingetragene Partnerschaft; Tattoos völlig normal; Pasta/Pizza lässt sich gut veganisieren, viele Bio-Läden.

Beziehungen öffnen Türen, die Formulare verschließen – ohne persönlichen Draht läuft wenig. Gegessen wird spät, gestikuliert immer, und „domani" ist eine Richtung, kein Versprechen.

Sprache und Verständigung

Arbeiten in Italien

50

Gefragte Branchen

Für Ortsunabhängige gibt es ein eigenes Visum für digitale Nomaden.

Regionen in Italien

Umgangsformen in Italien

Was gut ankommt

Was man besser lässt

Kennenlernen und Familie

Große Gesten, schnelle Nähe, viel Familie: Wer datet, lernt bald Mamma kennen. Viele wohnen bis zur Hochzeit bei den Eltern – nicht aus Unselbstständigkeit, sondern Kultur (und Mieten).

Mit Kindern nach Italien

Regeln, die überraschen

Bewertungen im Vergleich

Kuratierte Richtwerte von 0 bis 100, je höher desto besser.

Freizeit

Dafür spricht

Dagegen spricht

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